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Dies ist der
erste Zusammenschluss in einem Verein von Professionellen und
Betroffenen, der sich in Deutschland speziell um Depressiv oder
Manisch -Depressiv Erkrankte kümmern möchte.
In allen europäischen Ländern gibt
es solche Vereine, die grösstenteils von Betroffenen getragen werden wie
"Equilibrium" in der
Schweiz, "Manic Depression Fellowship" in England oder
"IDEA" und "Depression.it" in Italien.
25 europäischer Länder sind an der
Initiative beteiligt, die unter dem Begriff "GAMIAN" (Global Alliance for
Mental Ilness Advocacy Networks) versuchen, europaweit eine
Antistigmatisierungskampagne gegen diese Erkrankungen zu betreiben.
Horizonte arbeitet zusammmen mit der
Deutschen
Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS e.V.), die
Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Patientenarbeit bei biploaren
Störungen fördern wollen.
Seit dem am 1. Januar 2000 in Kraft
getretenen Gesetz zur Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung werden
Leistungen von Selbsthilfegruppen von den
Krankenkassen offiziell anerkannt und müssen nach § 20 des
Sozial-Gesetz-Buch V finanziert werden. Pro Versicherter 1 DM in etwa 70
Millionen Mark sollen Bundesweit für die Selbsthilfegruppen bzw deren
Träger bereitgestellt werden für Ausgaben wie Raummiete, Telefon und
Porto, Informationsmaterial, Supervisoren und Referenten. Horizonte will mit
dieser Internetseite und der telefonischen
Beratungshotline zu einer Belebung der Selbsthilfegruppen in
Deutschland beitragen.
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